Kernpunkt der Schleusenrevisionsstrategie ist es, die eigentlichen Revisionen in verlängerten Intervallen durchzuführen. Dafür wird jede Schleusenkammer alle 2 Jahre einer kurzen Zwischeninspektion unterzogen, um den technischen Zustand für einen sicheren Betrieb zu überprüfen. Bei Bedarf können unplanmäßige Reparaturen oder Revisionen veranlasst werden. Ziel ist es, bei zumindest gleicher Zuverlässigkeit weniger und kürzere Sperren durch Revisionen zu erreichen. Nachdem die neue Schleusenrevisionsstrategie im August 2018 vertraglich vereinbart wurde, waren im Winter 2019/2020 erstmals Schleusenkammern in Revision, für die es zuvor Zwischeninspektionen gab. Derzeit wird gemeinsam mit der Obersten Schifffahrtsbehörde (OSB) und der Verbund Hydro Power AG die Aussagekraft der Zwischeninspektionen ausgewertet und gegebenenfalls werden Anpassungen von Umfang und Methode durchgeführt.



Die Aktivität leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Maßnahme 06. Schleuseninstandhaltung effizient durchführen des Aktionsprogramms Donau des bmvit bis 2022.