Eine Varianten- und Machbarkeitsstudie wurde durchgeführt, um im Donauabschnitt zwischen dem Kraftwerk Abwinden-Asten und der Ennsmündung ein rund 700 lfm langes Insel-Nebenarm-System und einen etwa 900 m langen Uferrückbau herzustellen.  
Das anfallende Aushubmaterial wird für eine Optimierung der Ennsmündung (Umgestaltung lt. Modellversuch der TU Wien) verwendet.

Mit diesem Projekt wird unter Ausnutzung von Synergien sowohl eine ökologische Verbesserung im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie als auch eine Reduzierung der Erhaltungsbaggerungen und eine Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse im Ennshafen erreicht. Der Projektstart erfolgte 2018 mit der Vergabe und Durchführung der Einreichplanung. 

Dauer

01.05.2018 - 31.12.2022

Aktuelles und Projektstatus

  • Im Jahr 2019 wurde die Einreichplanung begonnen. Mit VHP (Verbund Hydropower GmbH), Ennshafen OÖ GmbH und dem Stadtamt Enns fanden Abstimmungen statt.
    Maßnahmenbereich 1 (Nebenarm Lang Au – Mitterwasser) wurde von VHP in den Projektantrag LIFE WILDislands übernommen.
  • Für Maßnahmenbereich 2 (Uferrückbau Enghagen, rd. 900 lfm) wurde im Jahr 2020 der Grundeinlöseprozess gestartet. Nach mehreren Gesprächsrunden haben die Eigentümer der erforderlichen Flächeneinbringung mittels Grundtausch grundsätzlich zugestimmt.
    Ein Ende 2020 erstelltes Bewertungsgutachten ist Grundlage für die nachfolgende Abwicklung der operativen Grundeinlöse sowie die Fortsetzung der Detailplanung und Behördenabstimmung. Maßnahmenbereich 3 (Uferrückbau Schlossau, rd. 500 lfm) und Maßnahmenbereich 4 (Sporn Ennshafen) liegen auf Grundstücken der Republik Österreich, sodass hier keine erhöhten Planungsanforderungen bestehen.



Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Maßnahme 17. Renaturierungsmaßnahmen in Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie durchführen des Aktionsprogramms Donau des BMVIT bis 2022.