Gewässervernetzung Haslau-Regelsbrunn
Wertvolle Lebensader voller Potential
Die Lebensadern von Auwäldern sind durchströmte Nebenarme. Sie versorgen den Wasserwald mit Wasser und gestalten die Landschaft mit. Einst hatte die Donau ein weit verzweigtes System an Nebenarmen. Im Zuge von Regulierungsarbeiten und dem Kraftwerksbau wurden die Nebenarme abgetrennt und verlanden zunehmend, sodass dieser Lebensraumtyp heute weitgehend verschwunden ist.
Das Nebenarmsystem Haslau-Regelsbrunn (im Bereich Strom-km 1902-1895, rechtsufrig) stellt eines der größten Nebengewässer der Donau dar. Ein Projekt zur Renaturierung von Fluss-Auen muss genau hier ansetzen, denn ohne die verstärkte Anbindung des Nebenarmsystems an die Donau wird das Gewässer trocken fallen. Durch den Rückbau der harten Uferverbauung entstehen wieder natürliche Donauufer und damit wertvoller Lebensraum.
Sowohl die Anbindung des Nebenarms, als auch die Aufweitung der Donau durch Uferrückbauten, entlasten die Stromsohle und wirken dadurch der Sohleintiefung an der Donau östlich von Wien entgegen.
Dynamic LIFE Lines Danube
Auf dieser Seite stellen Ihnen das Projekt und die Maßnahmen im Bereich Haslau - Maria Ellend bis Regelsbrunn in einer Kurzfassung vor. Sie können uns gerne Ihr Feedback übermitteln. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.
Die Maßnahmen im Bereich Haslau - Maria Ellend bis Regelsbrunn sind Teil des von der EU kofinanzierten Projekts „Dynamic LIFE Lines Danube“ (LIFE18 NAT/AT/000733). In diesem Projekt werden in Österreich und der Slowakei wieder durchströmte Nebenarme geschaffen und Auwälder renaturiert. Im Rahmen dieses Projekts wurde bereits der Spittelauer Arm in der Hainburger Au wieder an die Donau angebunden. Für die Renaturierungsprojekte in Österreich sind der Nationalpark Donau-Auen, der WWF Österreich und viadonau verantwortlich.
Mehr dazu hier: Projektwebsite „Dynamic LIFE Lines Danube“.