23,5 Millionen Nächtigungen, 10,4 Millionen Ankünfte und 916.600 Radfahrer:innen am Donauradweg: Die ARGE Donau Österreich zieht bei ihrer 18. Mitgliederversammlung in Linz eine äußerst positive Bilanz für das Jahr 2025. Mit diesen beeindruckenden Zahlen zeigt sich die Donauregion einmal mehr als touristisches Aushängeschild. Die Bilanz unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit der Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Wien und die Bedeutung der Donau als eine wichtige Tourismusdestination Österreichs.
Mit kräftigen Zuwächsen bei Ankünften und Nächtigungen bestätigt die Donauregion im Jahr 2025 eindrucksvoll ihre Rolle als eine der bedeutendsten Tourismusdestinationen Österreichs.
Tourismusbilanz: Steigende Zahlen bei Ankünften und Nächtigungen
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 10.482.175 Ankünfte und 23.577.318 Nächtigungen in der Donauregion verzeichnet. Dies entspricht einem Wachstum von 5 % bei den Ankünften und 6 % bei den Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr. Diese positive Entwicklung unterstreicht die Attraktivität der Donauregion für Gäste aus In- und Ausland. Die Zahlen setzen sich wie folgt zusammen:
• Donau Oberösterreich: 919.537 Ankünfte (+6 %) und 1.736.998 Nächtigungen (+1 %)
• Donau Niederösterreich: 989.992 Ankünfte (stabil) und 1.774.997 Nächtigungen (+2 %)
• Wien: 8.572.646 Ankünfte (+5 %) und 20.065.323 Nächtigungen (+6 %)
Radverkehr am Donauradweg: Präzise Daten für nachhaltige Entwicklung
Ein weiterer Erfolg des Jahres 2025 war die Modernisierung der Radzählstellen am Donauradweg. Die Umsetzung dieses Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit mit viadonau und mit Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus.
„Es freut uns, dass Radfahrer:innen heute zu den wichtigsten Kundinnen und Kunden an der Donau zählen und immer mehr Menschen auf diese Weise den Strom und seine Uferlandschaften erleben oder einfach entlang der Donau in die Arbeit radeln. Um dabei für bestmögliche Sicherheit zu sorgen, sind wir mit unseren Mobilen Services täglich zur Kontrolle, Pflege und Sanierung von rund 250 Kilometern asphaltierten Radwegen entlang der österreichischen Donau im Einsatz. Die Daten aus den Zählstellen unterstützen uns dabei, noch treffsicherer und bedarfsgerechter zu arbeiten“, sagt viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler.
„Der Donauradweg, einer der beliebtesten Fernradwege Europas, ist ein zentraler Bestandteil des touristischen Angebots der Donauregion in Österreich. Die neuen Zählstellen sind ein entscheidendes Werkzeug, um die Bedürfnisse der Radfahrer:innen entlang des Donauradwegs besser zu verstehen und gezielte Maßnahmen zu setzen. Die Zusammenarbeit mit viadonau und die Unterstützung durch das Bundesministerium haben maßgeblich dazu beigetragen, dieses Projekt erfolgreich umzusetzen“, erklären Petra Riffert und Bernhard Schröder, Geschäftsführer der ARGE Donau Österreich.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 916.600 Radfahrer:innen gezählt. Die detaillierte Auswertung zeigt die Vielfalt der Nutzergruppen:
• Touren-Radurlauber:innen: 201.655 Personen, davon 56.463 auf der Strecke Passau-Wien
• Urlaubs-Tagesgäste: 100.820 Personen, die während ihres Aufenthalts einen Radausflug unternahmen
• Heimische Tagesgäste: 293.315 Ausflugsradfahrer:innen aus der Region
• Kreuzfahrer:innen: 18.330 Gäste, die während ihrer Reise eine Radtour einlegten
• Alltagsradfahrer:innen: 302.480 Personen, die den Donauradweg für alltägliche Wege nutzen
Tourismus als Motor für die Region
Die ARGE Donau Österreich sieht die positiven Zahlen als Bestätigung ihrer Arbeit und als Ansporn, die Region entlang der Donau weiterhin als nachhaltig attraktives Reiseziel zu positionieren – ein Ziel, das nicht nur zur regionalen Wertschöpfung, sondern auch zur Lebensqualität der Bevölkerung beiträgt. „Die Donau ist nicht nur ein touristisches Aushängeschild, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Die steigenden Nächtigungs- und Ankunftszahlen sowie die kontinuierliche Verbesserung der Infrastruktur zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, betonen Petra Riffert und Bernhard Schröder.
