viadonau, Wirtschaft, Umwelt

Echte Innovationen bedeuten Fortschritt mit Sinn. Und bei viadonau erreichen wir Fortschritt stets mit konkreten Lösungen. Zum Beispiel mit einer Messbootdrohne in besonders seichten Nebengewässern, Flexibler Infrastruktur als mobile, bedarfsorientierte Niederwasserregulierung oder mit unserem ganzheitlichen Entwicklungsansatz, mit dem wir unsere verantwortungsvolle Projektarbeit an Donau, March und Thaya umsetzen. Bei der Open Innovation Safari der Verkehrsinfrastruktur-Gesellschaft ASFINAG am 11. Mai bewies viadonau einmal mehr, dass auch auf der fließenden Straße innovativ in die Zukunft entwickelt wird.

Bundesminister Peter Hanke macht Station beim viadonau-Stand

Bundesminister Peter Hanke macht Station beim viadonau-Stand, Foto: © viadonau

Flexible Infrastruktur auf der Donau? Innovationsmanager Severin Fraundorfer erklärte, wie es funktioniert

Flexible Infrastruktur auf der Donau? Innovationsmanager Severin Fraundorfer erklärte, wie es funktioniert, Foto: © viadonau

Gerade in Zeiten eines nachhaltigen Mobilitätswandels ist es wichtiger denn je, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und bei der dynamischen technischen Entwicklung des nationalen und europäischen Verkehrsnetzes von morgen vorne mit dabei zu sein. Mit vielfältigen Ausstellungspartnern und Schwerpunkten bot die Open Innovation Safari der ASFINAG dafür genau das richtige Umfeld – und Technikinnovationen zum Anfassen und Staunen! Von digitalisierter Verkehrsüberwachung mit neuartigen Kameratechniken bis zu Robotern und Drohnen im Dienste für die Sicherheit überzeugten sich gemeinsam mit Innovationsminister Peter Hanke rund 350 Besuchende und Expertinnen und Experten aus dem Verkehrssektor „hands on“ von der zukunftsträchtigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Sachen Management, Sicherheit und Infrastruktur moderner Verkehrssysteme. viadonau begeisterte dabei mit maßgeschneiderter Vermessungstechnik und einer historischen Lösung gegen Niederwasser, die durch das Unternehmen ein innovativ neu gedachtes „Reboot“ erfährt.

So setzt das Unternehmen in einem mehrjährigen Pilotversuch an Seichtstellen östlich von Wien – unterstützt von der Europäischen Union im Rahmen des internationalen Projekts FAIRway Danube II – die sogenannte „Flexible Infrastruktur“ ein, um punktuell die Fahrbedingungen für die Schifffahrt zu verbessern. viadonau-Innovationsmanager Severin Fraundorfer lieferte vor Ort die spannenden Details zu Funktionsweise und Effekt: Mit Kies beladene Schuten werden präzise positioniert und verankert. Indem dadurch der Flussquerschnitt an dieser Stelle verengt wird, erhöht sich die Wassertiefe, und die Seichtstelle wird entschärft. Apropos Wassertiefe: Um ein genaues Bild von Tiefe und Struktur der Gewässersohle auch dort zu erhalten, wo übliche Messschiffe kaum fahren können, schickt viadonau – zum Beispiel auf kleinen Nebengewässern – eine Messbootdrohne auf Messmission. Einzelheiten über die speziellen Fähigkeiten des kleinen, wasserfesten Technikwunders und wie Vermessungsarbeit mithilfe von Schallwellen funktioniert, führte viadonau-Vermessungsexpertin Angelika Gattringer aus – eindrucksvoll unterstützt von der Schwimmdrohne als eines der faszinierendsten Anschauungsobjekte des Events. Das große Interesse an der Wasserstraße und ihren innovativen Lösungen Marke viadonau bestätigte einmal mehr die Donau als wesentlichen Faktor für die Gestaltung der europäischen Verkehrszukunft.