viadonau ist für die Schleusenaufsicht und die Schleusenverkehrsregelung an den neun Donauschleusen sowie an der Schleuse Nußdorf am Donaukanal verantwortlich. Die eigentlichen baulichen Anlagen der Donauschleusen stehen im Eigentum der Verbund Hydro Power GmbH, die für die Instandhaltung der Schleusenanlagen (Schleusenrevisionen) verantwortlich ist. 

Der bisherige Revisionszyklus der Verbund Hydro Power AG sah vor, jede Schleusenkammer der österreichischen Donauschleusen spätestens alle sechs Jahre zu überprüfen, zu diesem Zweck trocken zu legen und gegebenenfalls zu reparieren. Jedes Jahr sorgten die drei geplanten Revisionen für hohe Nichtverfügbarkeiten einzelner Schleusenkammern und verlängerte Wartezeiten für die Schifffahrt. Um die Auswirkungen der Schleusenrevisionen auf die Schifffahrt zu reduzieren und gleichzeitig Kosten zu sparen, wurde zwischen dem BMVIT und der Verbund Hydro Power AG eine neue Schleusenrevisionsstrategie vereinbart. Diese sieht eine Verlängerung der Revisionsintervalle von sechs auf bis zu neun Jahre vor, wobei alle zwei Jahre eine Zustandsbeurteilung durch die Fachabteilung der Verbund Hydro Power AG zu erfolgen hat, bei der die Schleuse jedoch nicht trockengelegt werden muss. Die Beurteilungen sollen eventuelle Schäden rechtzeitig aufzeigen und ermöglichen eine zustandsorientierte Revisionsstrategie. Das Ergebnis sind effizientere Sperren der Schleusen und verringerte Kosten durch ausgeweitete Revisionsintervalle. Die neue Schleusenrevisionsstrategie wurde im August 2018 vertraglich fixiert.



Die Aktivität leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Maßnahme 06. Schleuseninstandhaltung effizient durchführen des Aktionsprogramms Donau des bmvit bis 2022.