Ein wesentlicher Bestandteil der Digitalisierung der Binnenschifffahrt und Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale Transformation ist die Verfügbarkeit digitalisierter Binnenwasserstraßen, die von den Wasserstraßenbetreibern unterstützt und betrieben werden. Die digitale Infrastruktur von Binnenwasserstraßen soll den digitalen Übergang von Geschäftsprozessen in der Binnenschifffahrt unterstützen und den Nutzern die erforderlichen harmonisierten und standardisierten Dienste auf europäischer Ebene ermöglichen.

Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines Masterplans samt Roadmap zur Entwicklung und Umsetzung der Digitalisierung der Binnenschifffahrt. Zweck ist die Verbesserung der Navigationsunterstützung, des Verkehrs- und Transportmanagements sowie der Logistikprozesse. Der Masterplan wird für die fünf Staaten Frankreich, Belgien, die Niederlande, Deutschland und Österreich erstellt. Mit dem Masterplan soll zum einen sichergestellt werden, dass die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung der Digitalisierung der Binnenschifffahrt sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene vorangetrieben werden und zum anderen, dass dafür entsprechende finanzielle Mittel bereitgestellt werden (vor allem durch Förderprogramme der EU). Wesentliches Erfolgskriterium für das Projekt ist die allgemeine Akzeptanz des Masterplans seitens der europäischen Kommission sowie der nationalen Projektauftraggeber.

Partner

Der Masterplan wird gemeinsam mit den Staaten Deutschland, Frankreich, Belgien, Die Niederlande und Österreich erarbeitet.

Dauer und Budget

01.07.2019 – 02.12.2022

Gesamtbudget: 796.540 EUR

Aktuelles und Projektstatus

In 2019, dem ersten Projektjahr, wurden alle relevanten Projektgrundlagen (Work Programme, Consortium Agreement, Stakeholder Engagement Plan) erarbeitet und Risiko- sowie Opportunity Management betrieben. Weiters wurde eine Projektwebsite erstellt: www.masterplandiwa.eu.

Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Maßnahme
09. River Information Services weiterentwickeln des Aktionsprogramms Donau des BMVIT bis 2022.