Durch die Anlage und Instandhaltung von gewässerökologischen Strukturen wie Schotterinseln und –ufern, Altarmanbindungen, Altwässern und Tümpeln bzw. durch nachlaufende Maßnahmen an Renaturierungsprojekten wird die ökologische Funktionsfähigkeit der Lebensräume an Donau, March und Thaya verbessert. 

Im Zuge der laufenden Aufgabe werden kleinere ökologische Projekte geplant und umgesetzt sowie bestehende Strukturen des Ufer- und Gewässerschutzes instand gehalten. 

Partner

  • Fischerei
  • Gemeinden
  • Verbund-Hydropower AG

Meilensteine

  • behördliche Einreichung von ca. zwei Maßnahmen pro Jahr
  • Umsetzung etwa eines Projekts pro Jahr (je nach budgetären Möglichkeiten)
  • Erhaltung und Entwicklung kleinräumiger Ufer- und Biotopstrukturen (laufend)

Aktuelles und Stand der Aktivität

Im Herbst 2017 wurden die Schotterbänke im Bereich Wesenufer und Steyregg errichtet und der Altarm Oberloiben angebunden. Für die Schotterbank Landshaag wurde 2017 die Einreichplanung abgeschlossen und der Behörde zur Bewilligung vorgelegt.


Schwerpunkt waren im Frühjahr 2018 die Fortsetzung der Kiesschüttungen Aschacher Haufen, Wilhering und Steinmetzplatzl mit Material vom Uferrückbau der Innbachmündung der Verbund Hydro Power AG. Insgesamt wurden rd. 58.400 m³ Kies eingebaut und zu flachen Kiesbänken ausmodelliert.        
Für die Schotterbank Landshaag wurde 2017 die Einreichplanung abgeschlossen; die behördliche Bewilligung für die Maßnahme wurde im Sommer 2018 erwirkt. Die Umsetzung ist gemeinsam mit Instandhaltungsarbeiten bei den Biotopen Binderwirtsau, Ortmann und Zeller Spitz für Herbst 2019 geplant.



Die Aktivität leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Maßnahme 17. Renaturierungsmaßnahmen in Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie durchführen des Aktionsprogramms Donau des bmvit bis 2022.