Die Kooperation zwischen dem Logistikum Steyr der FH Oberösterreich und viadonau soll eine Verankerung der Binnenschifffahrtslogistik in den österreichischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen sicherstellen. Dabei steht die Aus- und Weiterbildung von LogistikerInnen mit Wissen über die umweltfreundliche Binnenschifffahrt und deren Vernetzung mit anderen Verkehrsträgern an oberster Stelle.

Ziel dieser Kooperation ist es, eine Bildungs- und Forschungszelle im Bereich Logistik mit dem Binnenschiff am Logistikum Steyr aufzubauen und international zu etablieren. REWWay bietet Inhalte zur Binnenschifffahrt für alle interessierten österreichischen Bildungseinrichtungen an. Diese Angebote umfassen etwa Lehrveranstaltungsunterlagen, Case Studies, Fachvorträge und Exkursionen. Die Angebote sind in übersichtlicher und moderner Form über eine Webplattform abrufbar: www.rewway.at 

Das Projekt wurde wegen des enormen Erfolgs verlängert. Die Kooperation zwischen viadonau und dem Logistikum der FH Steyr wurde bis 2018 ausgebaut.

Partner

  • Logistikum Steyr der FH Oberösterreich
  • Transport- und Logistikausbildungsinstitutionen

Dauer

Erstes Kooperationsabkommen: 30.06.2012 – 31.12.2015
Laufendes Kooperationsabkommen: 01.01.2016 – 31.12.2018

Aktuelles und Projektstatus

Im Jahr 2018 wurde der Fokus wieder verstärkt auf die sogenannten „Transport School Labs“ gelegt. Das Team des Logistikums bietet vor allem SchülerInnen der Unter- bzw. Oberstufe, BerufsschülerInnen, Studierenden und interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, im Rahmen von Gruppenarbeiten, Planspielen und Diskussionen praxisnahe Kenntnisse über nachhaltige Gütertransportentwicklungen zu gewinnen. Neben zahlreichen Terminen in Österreich wurden die „Transport School Labs“ 2018 auch erstmals international – in Deutschland und Ungarn – abgehalten. Da die Initiative international künftig weiter ausgerollt werden soll, wurde der „Transport School Lab“-Flyer neu gestaltet und ist nun auch in englischer Sprache verfügbar.

Im Auftrag von viadonau beschäftigte sich das Logistikum-Team auch zunehmend mit dem Thema Digitalisierung.  2018 kam es zum Abschluss der beiden Teilaufträge „Österreichische Häfen und Hubs im Auge des Physical Internets“ und „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Binnenschifffahrt durch Nutzung von Blockchain-Technologie“. Letzterer skizziert den Aufbau einer Blockchain, mit dem Ziel den Informationsaustausch in der Binnenschifffahrt zu verbessern, beispielsweise in der Abwicklung administrativer Prozesse an Grenzkontrollpunkten.
Im Zuge des Teilauftrags „Active Learning“ konnten die auf der Plattform www.rewway.at verfügbaren Lehrmittelpakete neu gebündelt und aktualisiert werden.
Der Teilauftrag „Internationales Wissensnetzwerk“ ermöglichte es, im Zuge einer Bedarfsanalyse mit internationalen Stakeholdern aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Bildung Themenbereiche zu evaluieren, welche in der Logistikausbildung bisher fehlten. Darüber hinaus arbeitete das Logistikum-Team an einer Weiterentwicklung von interaktiven Lernmethoden; in jedem Lehrmittelpaket ist nun zum Beispiel eine Abschlussübung integriert.


Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Maßnahme
13. Bildungsangebot verbessern des Aktionsprogramms Donau des bmvit bis 2022.