Direkte Links
Positionsnavigation Inhalt

Abbau administrativer Barrieren

Schifffahrtsunternehmen, die Güter oder Personen grenzüberschreitend transportieren, sind laufend mit länderspezifischen administrativen Barrieren konfrontiert, die für die Schiffsführer sehr umständlich sind und die Weiterfahrt mitunter um mehrere Stunden verzögern.

Das Projekt unterstützt die Arbeitsgruppe „Administrative Prozesse“ der Donauraumstrategie bei der Umsetzung der ausgearbeiteten Empfehlungen zur Beschleunigung und Vereinfachung von Grenzkontrollen im Donauraum. Dadurch soll der österreichische Schifffahrtssektor bei der internationalen Abwicklung von Transporten auf der Donau unterstützt werden.

Folgende Ziele werden hierbei verfolgt:

  • Vereinfachung der Kontrollprozesse und Verkürzung von Kontrollzeiten (simplification)

  • Vereinheitlichung der Kontrollprozesse und Kontrollformulare (harmonisation)

  • Nutzung von River Information Services (RIS) zur elektronischen Abwicklung von Kontrollprozessen und zur Übermittlung von Kontrollformularen (digitalisation) 

Weiterführende Infos: http://www.danube-navigation.eu/wg-6-administrative-processes

Partner

  • Vertreterinnen und Vertreter des Donaulogistiksektors/Nutzungsinteressenten der Wasserstraße Donau/Schifffahrtsunternehmen und Partikuliere
  • Grenzkontrollbehörden (Grenzpolizei, Zollbehörden, Schifffahrtsaufsicht)
  • Sonstige Behörden mit Relevanz für die Donauschifffahrt
  • Vertreterinnen und Vertreter des Prioritätsbereichs 1a der Europäischen Donauraumstrategie: „Administrative Prozesse"
  • Vertreterinnen und Vertreter des Prioritätsbereichs 11 der Europäischen Donauraumstrategie: „Sicherheit“

Aktuelles und Projektstatus

In der Arbeitsgruppe „Administrative Prozesse“ der EU‑Donauraumstrategie wurden unter Federführung von viadonau Empfehlungen zur Verbesserung der Grenzkontrollen an der Donau erstellt. Die Umsetzung dieser Empfehlungen erfolgt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Kontrollbehörden (Prioritätsbereich 11 „Sicherheit“) und dem Schifffahrtssektor.

Aktuelle Schwerpunkte: 

  • internationale Vereinheitlichung der Kontrollformulare
  • Aufbau einer grenzüberschreitenden Kontrolldatenbank (nautische Kontrollen) zur Verhinderung von Mehrfachkontrollen

Am 25.04.2017 wurde die 2. Auflage des Handbuchs zu Grenzkontrollen an der Donau mit Informationen zu Kontrollen an den EU-/Schengen-Außengrenzen im Donauraum, zuständigen Behörden, Kontaktdaten, Öffnungszeiten, etc. veröffentlicht (Practical manual on border controls along the Danube and its navigable tributaries).

Im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgruppe Priority Area 1a und Priority Area 11 der Donauraumstrategie wurden in mehreren technischen Meetings zwischen den Wasserstraßen-Nutzern, den Wasserstraßenverwaltungen (vereint in PA1a) und den Grenzkontrollbehörden (vereinigt in PA11) die sogenannten DAVID Standardformulare entwickelt. Diese vereinfachen und harmonisieren drei häufig gebrauchte Grenzkontrollformulare.
Die DAVID Formulare wurden von den beiden Steering Groups von PA1a und PA11 letzten Sommer bestätigt. Es ist vorgesehen, dass die Verkehrsminister der Donauanrainerstaaten die Verwendung der Formulare im Rahmen ihres Meetings am 3. Dezember 2018 in Brüssel empfehlen werden.  


Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Maßnahme 11. Transporte auf der Donau weiterentwickeln des Aktionsprogramms Donau des bmvit bis 2022.

Seiteninformation

Ihr Kontakt
Simon Hartl



Tel: +435043211614

Letzte Änderung:
22. 11. 2018

Tags: