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22. Hochwasser-Einsatzführungssysteme optimieren und betreiben

Herausforderungen

Im Hochwasser- und Katastrophenfall müssen die im Einsatz befindlichen Akteure effizient und effektiv zusammenarbeiten. Alle Elemente einer „Frühwarnkette“ – vom Monitoring bis zur Reaktion der möglich Betroffenen – müssen von Entscheidungsträgern koordiniert gesteuert werden können. So sollen zum Beispiel Informationsflüsse optimiert werden, damit sichergestellt wird, dass im Hochwasser- und Katastrophenfall alle Beteiligten wissen, von wem sie welche Informationen bekommen und an wen diese weitergeleitet werden sollen. Die für den Hochwasser- und Katastrophenfall verfügbaren Ressourcen (Personen und Geräte) müssen ebenfalls so effizient und effektiv wie möglich eingesetzt werden. Eine Evaluierung und Weiterentwicklung von Betriebsvorschriften für die Hochwasserschutzinfrastruktur ist zu diesem Zweck ein erster Schritt, der in ein digital unterstütztes und integriertes „Einsatzführungssystem“ münden kann.

Maßnahmenbeschreibung

  • Digital unterstütztes Einsatzführungssystem aufbauen und betreiben
  • Regelmäßige Katastrophenschutzübungen und Tests der Abläufe durchführen
  • Aufbau integrierter Datenbanken, die für verschiedene Hochwasserszenarien Daten für eine effiziente Personal- und Gerätebedarfsplanung ermöglichen
  • Entwicklung von gemeinsamen Standards für die Ausbildung von Hochwassereinsatzkräften (wie Dammwachen)
  • Wasserstands- und Prognoseinformationen für den operativen Einsatz im Verantwortungsbereich der viadonau (DHK/Wasserverbände March) zur Verfügung stellen
  • Verfügbarkeit von geeignetem Personal im Verantwortungsbereich der viadonau sicherstellen
  • Dokumentation und Nachbetrachtung von Hochwassereinsätzen

Abgeschlossene Umsetzungsaktivitäten

  • Erarbeitung von Ausbildungs- und Einsatzstandards:
    Aufbauend auf der Neufassung der „Dienstvorschrift Hochwasserdienst“ wurden für alle beteiligten Organisationen (Gemeinden, Freiwillige Feuerwehren, Bundesheer etc.) standardisierte Ausbildungskurse entwickelt und bereits abgehalten.
  • Geräte-, Material- und Standortkonzept:
    Erfassung sämtlichen Materials von viadonau für ein optimiertes Gerätekonzept für die möglichst wirtschaftliche Vorhaltung und die möglichst reaktionsschnelle Stationierung von Gerät und Material innerhalb des gesamten Einsatzraums.
  • Standardisierung Notfall- und Krisenmanagement

Wirkungen

Wirkungsindikator

Federführung

Kooperationspartner

Hochwasserrisiko-
minimierung 
viadonau im Auftrag der DHK / Wasser-verbände Marchbmlfuw, Länder, Bezirkshauptmannschaften, Wasserverbände, GGK, Verbund, Einsatzorganisationen

 

 

Seiteninformation

Letzte Änderung:
20. 07. 2018