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Schiffstaufe in Vukovar – Neues Messboot für eine sichere Wasserstraße

viadonau, Wirtschaft

Am 25. Oktober taufte die EU-Koordinatorin für den Rhein-Donau Korridor, Karla Peijs, in Anwesenheit des kroatischen Verkehrsministers Oleg Butković, das erste Messboot im Rahmen des EU-Projekts FAIRway Danube. Das Schiff mit Namen „Connecting Europe 1“ wird künftig aktuelle, für Schifffahrtsunternehmen wertvolle, Aufnahmen des Flussbetts liefern.

Gruppenbild Schiffstaufe Vukovar

Marijana Cindrić (Ministry of the Sea, Transport and Infrastructure), Désirée Oen (Europäische Kommission), Dirk Beckers (Direktor der Exekutivagentur für Innovation und Netze, INEA), Lidija Hubalek (Agency for Inland Waterways) Karla Peijs (EU- Koordinatorin für den Rhein-Donau Korridor), Andreas Bäck (viadonau), Miroslav Ištuk (Direktor der Agency for Inland Waterways), Foto: © viadonau

Eine allzeit gute Fahrt und stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel – so soll das neue kroatische Messboot als das erste von insgesamt neun Messbooten, die im Rahmen des von viadonau koordinierten Projekts FAIRway Danube in Betrieb genommen werden, künftig zu einer sicheren Fahrt auf der Donau beitragen. Das Messboot wurde aus Mitteln der Connecting Europe Facility, dem 27 Milliarden Euro schweren Investitionsprogramm der Europäischen Union, finanziert. Im Fokus von FAIRway Danube stehen aktuelle und harmonisierte Informationen zu Seichtstellen, Pegelständen und Pegelstandsprognosen. Verfügbare Tiefen sollen optimal genutzt werden, indem die Fahrrinne an die aktuellen Bedingungen des Flussbetts angepasst wird. FAIRway Danube strebt so die Verbesserung der nautischen Bedingungen auf der Donau und ihren schiffbaren Nebenflüssen an.

Die Inbetriebnahme der „Connecting Europe 1“ sei von großem symbolischen Wert für die Entwicklung des europäischen Projekts, meinte Taufpatin Karla Peijs. So werde das Schiff über viele Jahre hinweg den Nutzern der Wasserstraße enorm wertvolle Dienste leisten. Auch der kroatische Verkehrsminister Oleg Butković betonte das Potential der Wasserstraße und ist überzeugt, dass Investitionen in die Donau und die Save essentiell für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und des Tourismus seien.

Details zu FAIRway Danube
Das FAIRway Danube-Projekt bildet die erste Implementierungsphase des „Masterplans zur Rehabilitierung und Instandhaltung der Donau und iher schiffbaren Nebenflüsse“ (“Fairway Rehabilitation and Maintenance Master Plan for the Danube and its navigable tributaries”), welcher im Rahmen der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) entwickelt wurde.

Der Masterplan wurde im Dezember 2014 von den Verkehrsministerinnen und –ministern der Donauraum-Staaten in Kraft gesetzt. Ziel ist es, das ganze Jahr über gute Fahrbedingungen zu Erreichen und sicherzustellen, indem ein „Minimum Level of Service“ bereitgestellt wird. FAIRway Danube wird in sechs Ländern gemeinsam umgesetzt: Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien und Rumänien. Die Maßnahmen werden durch das Investitionsprogramm Connecting Europe Facility der Europäischen Union ko-finanziert.

Während der Projektlaufzeit (Juli 2015 – Juni 2020) wird FAIRway Danube das Wissen über Seichtstellen auf der Wasserstraße Donau entscheidend verbessern, sodass die Streckenführung der Fahrrinne optimiert werden kann und nationale Maßnahmen geplant werden können. Darüber hinaus bereitet FAIRway Danube die volle Umsetzung des Masterplans vor, indem Grundlagen für Projekte bereitgestellt werden.

Mehr zum Projekt Fairway Danube finden Sie in der viadonau-Projektdatenbank sowie auf der Projektwebsite.

Seiteninformation

Ihr Kontakt
Andreas Bäck



Tel: +43 5 04321-1609

Letzte Änderung:
03. 11. 2017