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Fachtagung zum Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg

Presseinformation, FGP

Im Juli 2014 wurde die bauliche Umsetzung des Pilotprojekts Bad Deutsch-Altenburg abgeschlossen. Ziel des Vorhabens war die Entwicklung flussbaulicher Maßnahmen zur Förderung der Schifffahrt und Umwelt für die Donau unterhalb von Wien. Nach einem intensiven Jahr zur Analyse der Wirkungen der einzelnen Projektmaßnahmen konnte heute im Rahmen einer wissenschaftlichen Fachtagung eine erste Bilanz gezogen werden.

Thomas Hein (Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement, BOKU), Wolfram Mosser (WKO), Hans-Peter Hasenbichler (viadonau), Carl Manzano (Nationalpark Donau-Auen) und Helmut Habersack (Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiven Wa

v.l.n.r. Thomas Hein (Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement, BOKU), Wolfram Mosser (WKO), Hans-Peter Hasenbichler (viadonau), Carl Manzano (Nationalpark Donau-Auen) und Helmut Habersack (Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiven Wasserbau, BOKU) bei der Podiumsdiskussion zur Fachtagung, Foto: ©viadonau

Den Fluss verantwortungsbewusst entwickeln, indem man von ihm lernt – das war die Idee zum Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg. Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen haben in den vergangenen fünfzehn Monaten intensive Forschungsarbeit geleistet und wertvolle Daten und Erfahrungswerte für zukünftige flussbauliche Planungen an der Donau östlich von Wien gesammelt. So wurden die Projektmaßnahmen zur Sohlstabilisierung, zur Verbesserung der ökologischen Verhältnisse sowie auch Entwicklungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Donauschifffahrt geprüft. Teil des umfangreichen Forschungsprogramms ist die Erfassung der Projektwirkungen auf die Flora und Fauna der Donau-Auen. „Mit dem Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg wurden in einem drei Kilometer langen Stromabschnitt flussbauliche Maßnahmen zur Renaturierung, zur Verbesserung der Schifffahrt sowie zur Stabilisierung der Donausohle erprobt. Die nun vorliegenden Erkenntnisse sind ein Ansporn für uns. Ein Grund mehr, die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft fortzuführen, um nachfolgende Wasserbauvorhaben aufbauend auf den Ergebnissen des Pilotprojekts zu entwickeln“, zeigte sich viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler zufrieden angesichts der interessanten Erkenntnisse und des regen Interesses an der Fachtagung.  

Carl Manzano, Direktor des Nationalpark Donau-Auen, ergänzt: „Das Pilotprojekt Bad Deutsch Altenburg war ein wichtiger Schritt, um die für eine Erhaltung der Donau-Flusssohle wesentlichen Erkenntnisse und Erfahrungen zu gewinnen. Jetzt muss es rasch zu wirksamen Maßnahmen kommen, welche die laufende Eintiefung der Sohle in der Fließstrecke unterhalb Wiens stoppen.“  

Die Fachtagung wurde von viadonau, Nationalpark Donau-Auen und der Sparte Transport-Verkehr der Wirtschaftskammer Österreich sowie mit Unterstützung  der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur organisiert.

Detaillierte Informationen, Hintergründe und gewonnene Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg erfahren Sie im Tagungsband zur Fachtagung.

Über viadonau:
Unsere mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen in der Zentrale im Tech Gate Vienna, an vier Servicecentern und zehn Schleusen entlang der 378 Flusskilometer in Österreich die Naturlandschaft und die Wasserstraße Donau. Ziel ist die behutsame und nachhaltige Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraumes Donau. Für jede Maßnahme und bei jeder Dienstleistung haben wir alle wesentlichen Umwelt-, Sicherheits- und Wirtschafts­aspekte im Auge. Unser Engagement ist somit stets ausgewogen und nachhaltig – für die Natur, für die Menschen am Fluss und für den Standort Österreich. viadonau ist ein Unternehmen des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie.

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