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Gemeinsame Standards für mehr Effizienz – Umfrage zur Verbesserung der Grenzkontrollen an der Donau

Wirtschaft

Um einheitliche und effiziente Abläufe von Grenzkontrollen entlang der gesamten Donau zu erzielen, initiierte der Schwerpunktbereich 1A (PA, Priority Area 1A) der Europäischen Donauraumstrategie eine Umfrage über den Status quo und mögliche Verbesserungsmaßnahmen. Der in acht Sprachen verfügbare Fragebogen richtet sich vor allem an Schifffahrtsunternehmen und Flottenbetreiber.

Auf ihrem Weg zum Schwarzen Meer passiert die Wasserstraße Donau mehr Staatsgrenzen als jeder andere Fluss auf seinem Verlauf. Als zweitlängster Strom Europas verbindet sie 14 Länder miteinander, von denen nur ein Teil der Europäischen Union bzw. dem Schengenraum angehört. Unterschiedliche administrative und prozedurale Gepflogenheiten und Modalitäten für Ladegut-, Zoll- und Personenkontrollen können die Grenzüberquerung zu einem zeit- und kostenintensiven Vorgang machen.  

Um die Bedingungen für den grenzüberschreitenden Verkehr zu verbessern, wird im Rahmen des Schwerpunktbereichs 1A – für die Verbesserung der Mobilität und Multimodalität der Binnenschifffahrt – der Europäischen Donauraumstrategie eine Online-Erhebung unter den betroffenen Schiffseignern, Flottenbetreibern sowie Schifffahrts- und Transportunternehmen durchgeführt. Angeregt durch wiederkehrende Kritik an den bestehenden administrativen Hürden besteht das zentrale Ziel der Initiative in der systematischen Sammlung von Ideen und Vorschlägen, um auf Basis des Umfrageergebnisses eine entscheidende Effizienzsteigerung und Harmonisierung der Kontrollabläufe an den Grenzen zu erreichen.  

Die in Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktbereich 11 für Sicherheit koordinierte Umfrage richtet sich an die wichtigsten Akteure und Stakeholder in den 14 Ländern des Donauraums. Ihre Empfehlungen helfen maßgeblich bei der Beseitigung administrativer Hürden und ermöglichen so die gezielte Vereinheitlichung und Optimierung der Grenzkontrollabläufe an der Donau. In Kooperation mit betroffenen Interessengruppen und den verantwortlichen Behörden der Staaten im Donauraum bildet die Umfrageinitiative ein wirkungsvolles Instrument für die Schaffung günstigerer Rahmenbedingungen für den grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehr. Dadurch könnten Transportzeiten langfristig verkürzt, die durch den bisherigen zeitlichen Mehraufwand entstandenen Kosten eingespart und so nachhaltig die Anreize für die Nutzung der Wasserstraße gestärkt werden.  

Der Fragebogen ist bis 30. März 2015 online unter www.danube-navigation.eu (unter dem Menüpunkt „survey border control“) verfügbar. Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym. Das Ausfüllen des Fragebogens beansprucht nur etwa zehn Minuten. Bitte helfen Sie mit, die Grenzkontrollen effizienter zu gestalten.

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